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  UnWissenschaft.de
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Motivation


Ich werde es überhaupt nicht merken,
wenn mir jemand einen Zacken aus der Krone bricht,
die ich gar nicht habe!



Die Webseite UnWissenschaft.de ist aus meiner Webseite BauUnrecht.de abgespalten worden. Viele der dort behandelten Themen aus Bereichen wie Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft waren allgemeinerer Natur und passten streng genommen nicht mehr so gut zu dem Themenkomplex von BauUnrecht.de. Der Schwerpunkt dieser Themen ist vor allem die Auseinandersetzung mit wissenschaftsnahen Fragestellungen und der Frage nach dem tatsächlichen Wissenschaftsanspruch bzw. dem tatsächlichen wissenschaftlichen Gehalt dieser vermeintlichen Wissenschaften. Die zugrundeliegende These ist, dass vieles von dem, was uns Außenstehenden gern als wissenschaftlich verkauft wird, es ganz und gar nicht ist. Vielleicht ist es ja gerade umgekehrt. Vielleicht ist das meiste aus der Wissenschaft schlichtweg Unwissenschaft.

UnWissenschaft.de nimmt sich Zeit. Ich habe mir vorgenommen, mich hier mehr und mehr zu engagieren, quasi als Vorbereitung auf meinen Ruhestand. Und wenn es dann so weit ist ... geht es erst richtig los! Derzeit habe ich noch viele Aufgaben im Bereich Antriebstechnik und Robotik für meinen Arbeitgeber zu leisten, und es liegt mir fern, diese Pflichten zu vernachlässigen. Aber eine Webseite mit dem genialen Namen UnWissenschaft.de! Die wollte und konnte ich mir nicht durch die Lappen gehen lassen. So kann ich doch später – sofern mir genügend Zeit dafür bleibt – mit einigen schon für den Laien offensichtlichen Irrtümern unserer wissenschaftlichen Weltanschauung systematisch ein wenig abrechnen.

Es lässt sich prächtig darüber diskutieren, ob wir wirklich in einem fortschrittlichen Zeitalter oder vielleicht doch noch im finstersten Mittelalter – allerdings mit ein paar unwissenschaftlichen Blendgranaten mit Wissenschaftsanspruch – leben!

Ich werde versuchen, die Wissenschaftsfrage über die Zukunftsfähigkeit der Menschheit zu beantworten. Oder als Frage an meine verehrten Leser formuliert: Können Sie sich heute ein – sagen wir mal – zehntausendjähriges Menschheitsreich vorstellen? Kaum? Warum denn nicht? Haben die Ewigkeitsklauseln der Verfassungen unserer heutigen Staaten im Grunde gar keinen Bestand? Was hat denn überhaupt Bestand von mehr als ein paar wenigen Jahren? Und wie verhält es sich z. B. mit der Krähenregel? Hat diese denn nicht tatsächlich eine naturgemäße Ewigkeitsklausel mit bereits vielen Jahrmillionen fortwährendem Bestand? Hat der moderne und aufgeklärte Mensch diese Naturregel etwa überwunden? Oder macht diese unangefochten erfolgreich gebliebene Ewigkeitsklausel sämtliche Ewigkeitsklauseln aller unserer Verfassungen zunichte und hält die Menschheit so im finstersten Mittelalter gefangen?

Die Auseinandersetzung mit diesen und ähnlichen Fragestellungen kann verdeutlichen, warum Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft usw. letztendlich keinen Beitrag zur Lösung unserer vielschichtigen Menschheitsprobleme leisten kann.

Aus meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Institut für Regelungstechnik habe ich mir eine Hobby-Wissenschaft bewahrt, die ich im Geiste, jedoch nicht streng wissenschaftlich, stets weiter betreibe: die Kybernetik. Diese Disziplin lässt sich hervorragend darauf anwenden, zu ergründen, was passiert, wenn der Mensch mit seinem (un)wissenschaftlichen Wirken erst einmal vielschichtige Regelschleifen (die teilweise erst über Jahrmillionen währende Prozesse geschlossen werden!) auftrennt und danach erst überlegt, wie er diese aufgehobenen Regelungsmechanismen kurzfristig wieder reaktivieren kann, damit das System stabil bleibt. Dieses menschheitsinhärente Vorgehen ist vergleichbar mit dem eines ungeduldigen Fallschirmspringers, der unten schneller ankommen will und sich deshalb vom Fallschirm freischneidet. Danach erst überlegt er, was er während seines freien Falls erfinden muss, damit er sanft auf dem Boden ankommt...

Einen weiteren Themenschwerpunkt wird die unwissenschaftliche Darstellung wissenschaftlicher und mathematischer Sachverhalte bilden. Denn ich bin der Meinung, dass Wissenschaftler und Mathematiker des Öfteren die einfachsten Zusammenhänge derart verkomplizieren, dass dadurch dem interessierten Normalbürger der Zugang zum Wissen systematisch verwehrt wird.

Nach meinem Motto „Zahlentheorie für jeden“ werde ich deshalb beispielhaft einige Fragestellungen aus dem Bereich der Primzahlentheorie extrem vereinfacht darstellen. Zwar mehr oder weniger unwissenschaftlich, aber deshalb nicht falsch, stattdessen jedoch basierend auf dem Niveau der Schulmathematik bereits gut verständlich vermittelbar. Wir werden dann sehen, ob beispielsweise der Beweis des Primzahlsatzes künftig als eine von Abiturienten bewältigbare Klausuraufgabe gelten kann. Als ersten Schritt in diese Richtung habe ich den Primzahlenfilm „Die Türme von Prim“ als Experimentalfilm für Schüler veröffentlicht. Wem dieser sehr bizarre Film zu heftig ist, dem empfehle ich, sich stattdessen die weniger experimentelle, zahmere „Kurzversion“ anzuschauen.


Erstellung dieser Seite am 28.01.2010
Letzte Aktualisierung dieser Seite am 01.01.2018
Autor: Heinrich Bednarek


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